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[Rezension] Glückliche Ehe von Rafael Yglesias


Ein ergreifendes Buch! Mir fehlen die Worte, die erklären könnten, wie gut dieses Buch ist. Ich habe mitgelitten und bitterlich geweint - es war ein auf und ab der Gefühle. Wundervolles Buch!!

Glückliche Ehe                                                                          .

Rafael Yglesias
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Verlag: Klett-Cotta
427 Seiten
22,90 € - Gebunden
Originaltitel: A Happy Marriage

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Kurzbeschreibung                                                                   .


Als der einundzwanzigjährige Enrique Sabas im Manhattan dersiebziger Jahre auf die drei Jahre ältere Magarete Cohen trifft, weiß er, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Doch die familiären Gegensätzekönnten größer nicht sein: Er ist ein literarisches Wunderkind, ein eigenbrötlerischer Schulabbrecher, der sich ganz dem Leben der Boheme hingibt, während die lebhafte, attraktive Margerete aus bürgerlichen Verhältnissen kommt und die kontrollierte Emotionalität ihrer Mutter geerbt hat. Die erotischen Abenteuer und Missgeschicke in den ersten Wochen ihres Kennenlernens sind verwoben mit Szenen ihrer Ehe - die Erziehung der Kinder, der Verlust eines Elternteils, die Versuchungen eines allzu leichten Seitensprungs-, bevor Margerete mit Mitte fünfzig ihrer Krebserkrankung erliegt. Eine wahrhaftige Geschichte über ein gemeinsames Leben - und darüber, was eine glückliche Ehe ausmacht.



Rezension                                                                                .


Enrique und Margaret lernen sich kennen und lieben. Heiraten und bekommen zwei Kinder. All das klingt kitschig, doch dann erkrankt Magaret an Krebs. Dieser schien zuerst bekämpft, doch er kehrte zurück.
Der Wechsel der Kapitel zwischen kennen lernen und dem totbringenen Krebs finde ich persönlich sehr gut. Denn schon ziemlich früh im Buch überkamen mich meine Gefühle und ich musste eine Zeit das Buch beiseite legen. Wenn der Autor seine Geschichte chronologisch geschrieben hätte, wäre es am Ende viel zu traurig und überladen gewesen. So hat man zwischendurch immer wieder etwas zum Aufatmen, obwohl diese glücklichen Kapitel die ganze Geschichte noch viel schlimmer machen.
Es ist ein Buch, welches man nicht in Worte fassen kann. Man muss es lesen und selbst darüber nachdenken. Einigen mag es nicht gefallen, anderen schon. Mir gefällt es, da ich selbst einige Familienmitglieder an den Krebs verloren habe und die Gefühle, die man in solchen Situationen hat einfach unbeschreiblich sind. Doch Rafael Yglesias hat seinen 'Job' gut gemacht. Viele Stellen - oft belanglose Sätze - gingen mir sehr nahe. Auch die Sprache empfand ich als hervorragend. Nicht zu leicht, aber auch nicht allzu schwer - doch durch allerlei medizinischer Fachbegriffe wurde man förmlich überrollt. Doch auch so etwas gehört zu einer Krebserkrankung, ein Haufen Worte und Behandlungen, die man auf den ersten Blick nicht versteht.


Fazit                                                                                       .


Ich lese normalerweise lieber Krimis oder Thriller und der Titel inklusive Cover schreckte mich eher ab (als ich es jedoch in den Händen hielt, war es ein wundervolles und unglaublich schönes Buch). Anfangs dachte ich, es handle sich um einen schnulzigen Roman. 
Doch dann stellte sich heraus, dass es ein sehr ergreifendes und trauriges Buch ist - sehr zu empfehlen. Ein Buch, welches einen speziellen Platz in meinem Bücherregal bekommen wird, weil es ein wunderbares Werk ist.


Kommentare

  1. Bin begeistert von deinem Blog! http://primeballerina.wordpress.com/2011/03/11/mein-3-award/

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