Montag, 26. Dezember 2011

[Rezension] Bodyfinder von Kimberly Derting


Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt die Feiertage gut überstanden und seid reich beschenkt worden. Für mich gab es diesmal keine Bücher, weil ich mir schlicht und einfach mal keine gewünscht habe :D
Mein SUB ist so groß, dass ich diesmal den Fokus auf wirklich brauchbare Dinge gelegt habe und so gab es endlich einen neuen Föhn - denn ich benutzte seit ca. 2 Jahren einen Reiseföhn, der einfach ewig braucht meine Haare zu trocken -, ein neues Glätteisen - ein super Teil, definitiv besser als mein altes - und einen neuen Laptoptisch für die Couch. Total stabil und einfach klasse. Endlich habe ich genug Platz für meine Maus, vorher habe ich immer ein Frühstücksbrett benutzt.
Dann gab es noch Geld von den Schwiegereltern für ein neues Fahrrad, weil meines vor kurzem geklaut wurde und neue, kuschelige Bettwäsche :)

So, nun aber genug von mir. In der besinnlichen Zeit habe ich natürlich viel gelesen, weil das TV-Programm nicht so tolle Filme vorgesehen hatte. Und deshalb habe ich 'Bodyfinder' von Kimberly Derting beendet. Habe mich entschieden das Buch zuerst zu lesen, weil die Rezensionen zu 'Die Bestimmung' erst ab dem 01.01.2012 veröffentlicht werden dürfen :) Das hat mir die Entscheidung abgenommen.

Das Buch habe ich freundlicher Weise über 'Blogg dein Buch' vom Coppenrath Verlag zu Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür und nun zur Rezension:

Bodyfinder - Das Echo der Toten                                              .


Kimberly Derting
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Verlag: Coppenrath Verlag
 400 Seiten  
16,95 € - Gebunden 
Originaltitel: Bodyfinder

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Kurzbeschreibung                                                                   .

Seit Violet ein kleines Mädchen ist, nimmt sie die Aura der Toten wahr. Wie magisch wird sie von ihnen angezogen, spürt ihre pulsierenden Echos unter der Haut vibrieren. Für sie ist diese Gabe jedoch alles andere als ein Geschenk - und nur widerwillig findet sie sich damit ab, dass sie die Einzige ist, die den Serienmörder aufhalten kann, der die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt. Mithilfe ihres besten Freundes Jay macht sie sich auf die Suche. Aber dann passiert etwas, womit Violet nie gerechnet hätte: Sie verliebt sich in Jay. Und merkt dabei gar nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen ist. Bis sie selbst zu seiner Beute wird.

Rezension                                                                                .

Bei Bodyfinder von Kimberly Derting handelt es sich um ein Jugendbuch und laut Presse um eine Mischung aus Thriller, Mysterie und Liebesgeschichte. Der Liebesgeschichte stimme ich zu und die Gabe von Violet in Mysterie einzuordnen ist auch okay - wüsste auch nicht in welche Sparte ich diese einordnen sollte. Mysterie oder Fantasy?
Aber Thriller? Charakteristisch für Thriller ist ja eigentlich eine Spannung, die nicht nur in kurzen Passagen, sondern fast während des gesamten Handlungsverlauf präsent ist. Und das ist in diesem Buch nicht der Fall.

Idee/Umsetzung
Von den Klappentext war ich begeistert. Ein Mädchen, das Tote - anhand Echos die sie aussenden - aufspüren kann fand ich klasse und ich muss gestehen, dass es gerade das war, was mich an dem Buch faszinierte. Es war mal etwas neues, unverbrauchtes.
Ich kannte sonst nur Geschichten in dem Mädchen Visionen hatten, aber Echos hören, das war mir neu. Besonderer Dank gilt hier wohl dem Ehemann der Autorin, denn der hatte die Idee zu ihrem Buch.
Leider setzte die Autorin mir zu sehr auf die Beziehung der beiden Protagonisten Violet und Jay. Das ging mir nach einiger Zeit ein bisschen auf die Nerven. Ein bisschen mehr Spannung hatte mir gefallen.

Schreibstil/Sprache
Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten, jedoch flüssig zu leben. Man kommt gut rein und liest sich auch gut durch das Buch. Beim Lesen sind mir drei Fehler aufgefallen.


"Chelsea warf Violet einen genervten Blick."
(Seite 109)



"Niemanden sonst schien das zu aufzufallen, alle waren zu beschäftigt."
(Seite 203)


Leider sind das Fehler, die mir sofort auffallen und die mich beim Lesen gestört haben. Auch störten mich die ständigen Wiederholungen, wenn Violet und Jay zusammen waren. Immer greift er nach ihrer Hand oder zieht sie an sich. Nach einer Weile stört das doch sehr.
Ansonsten war der Schreibstil vollkommen in Ordnung.

Charaktere
Puh. Leider waren mir die beiden Protagonisten Violet und Jay zu platt und fad. Und auch die Beziehung zwischen ihnen war mir zu anstrengend.
Was man von Jay wusste war, dass er sich verändert hatte - er war männlicher geworden. Mehr wusste man von ihm nicht, nur, dass er immer überall auftauchte. Er war IMMER da ... und das nervte etwas. Violets Aussehen war einem bekannt und auch ihre Gabe. Man kannte auch ihre Gefühlswelt, aber dennoch war sie kein tiefgründiger Charakter, in dem man sich wiederfand.
Auch ihre Freundinnen traten immer in den Passagen auf, in dem die Geschichte etwas flacher und oberflächlicher wurde. Einige Aktionen der Personen (die wohlbemerkt die elfte Klasse besuchten), hielt ich für kindisch, naiv und nicht altersgerecht.

Atmosphäre/Umgebung
Die Momente, in denen Violet die Echos hörte und die Toten fand, waren spannend. Die Momente in der Schule eher flach und lange hingezogen.
Oft hatte ich das Gefühl, die Wohnung der Familie Ambrose bestehe nur aus Violets Zimmer und einer Couch. Es war eine unpersönliche Atmosphäre, in der man nicht dazu gehörte. Nicht, das ich eine detaillierte Beschreibung des Hauses benötigt hätte, aber es war einfach keine Atmosphäre zu spüren beim Lesen. Anders fand ich die Szenen im Wald. Die waren mir etwas mulmig und das war immer ein Anflug von Thriller zu spüren - jedoch immer nur ein Anflug.

Cover
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Es ist schlicht und verrät nicht viel über das Buch. Dennoch macht es neugierig. Und was mir gefällt ist, das der Verlag nah am Originalcover geblieben ist.

Fazit                                                                                       .

Ein gutes Jugendbuch, das mir aber zu viel Liebesgeschichte enthält und sich in einigen Dingen viel zu oft wiederholt. Viel Liebe, aber wenig Thriller. Dennoch war es angenehm zu lesen und für einsame Stunden ist dieses Buch definitiv was :)


1 Kommentar:

  1. Hi meine liebe! Da hast du ja richtig schöne Geschenke erhalten!!!! :) WIrklich grass, dass du zwei Jahre mit einem Reiseföhn aushälst! :D Ich hätte mir zwischenzeitlich wohl einen neuen gekauft :D

    Dann wünsche ich dir viel Spaß bei der Verwendung deines Laptoptisches und so weiter!
    Ich danke dir im Übrigen auch für deine lieben Glückwünsche auf meinem Blog- ich habe mich sehr über deine Anteilnahme gefreut! :)

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