Montag, 28. November 2011

Der Klickhit ;)

Guten Abend ihr Lieben,

ich sehe gerade, dass schon seit einiger Zeit meine Rezension zu 'Mit Lackschuhen und ohne Rock' der Renner ist.
Die Rezension gehört sogar zu den beliebtesten Posts, seitdem mein Blog online ist. Finde ich toll, denn das Buch ist einfach wundervoll.




Hat es denn schon einer von euch gelesen? Und wie steht ihr allgemein zu Erfahrungsberichten?
Gibt es einen Bericht, den ihr empfehlen könnt? Ich bin nämlich ein totaler Fan von Erfahrungsberichten :)


So long, habt noch einen schönen Abend ;)

Sonntag, 27. November 2011

Einen schönen ersten Advent :)

Hallo ihr Lieben,

auch wenn das Wetter zur Zeit eher sagen wir mild ist, ist heute trotzdem der erste Advent. Habt ihr schon eure Weihnachtssachen hervor geholt?
Ich wollte ja - so wie ich es jedes Jahr mache - vor dem ersten Advent schon alles weihnachtlich dekorieren. Aber es ist noch so unweihnachtlich :D Aber diese Woche, vielleicht sogar morgen, werde ich wohl mal aus dem Knick kommen. Immerhin freue ich mich schon aus Weihnachen :)

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? 
Habt ihr schon Kekse gebacken?


Und denkt dran, Lesen ist sexy gibt es jetzt auch auf Facebook ;) Follow us on Facebook

Freitag, 25. November 2011

[Rezension] Der Todeszauberer von Vincent Kliesch


Huhu ihr Lieben,

heute habe ich Geburtstag und zur Feier des Tages, darf ich morgen in der Frühschicht bei uns im Lager arbeiten :D Tolles Geburtstagsgeschenk oder? Wer würde sich nicht freuen.



Ein Gutes hat es, ich komme zum Lesen. Und ich schaffe echt viel.
Heute habe ich 'Der Todeszauberer' von Viencent Kliesch beendet und möchte es euch nun vorstellen.
Das Buch habe ich bei einer Verlosung aus LovelyBooks.de gewonnen - mit signiertem Lesezeichen :)

Der Todeszauberer                                                                   .

Viencent Kliesch
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Verlag: Blanvalet
352 Seiten
8,99 € - Broschur

Hier lesen - Hier bestellen




Kurzbeschreibung                                                                   .

Eine verstümmelte Frauenleiche wird ans Havelufer geschwemmt, und Hauptkommissar Julius Kern steht vor einer neuen Herausforderung: Siebzehn Frauen hat der so genannte Schläfenmörder bereits getötet, und die Opfer haben nur eines gemeinsam – eine Schlagwunde an der rechten Schläfe. Inmitten der schwierigen Ermittlungen erhält Kern einen anonymen Brief von einem alten Bekannten: Tassilo Michaelis, freigesprochener Massenmörder und Kerns Erzfeind, scheint Informationen zu besitzen, die Kern auf die Fährte des Schläfenmörders führen könnten. Doch er verlangt dafür einen hohen Preis...

Rezension                                                                                .

Unter dem Titel konnte ich mir vieles vorstellen, immerhin kennt man genug Filme und andere Bücher, die einem eventuelle Vorlagen geben könnten. Und ich habe mir so meine Gedanken gemacht, was ich von dem Buch erwarte und kam auf kein endgültiges Erlebnis.
Also habe ich mir das Buch geschnappt und einfach angefangen zu lesen. Und mit jeder Seite wurde mir bewusst, dass ich nicht im geringsten wusste, was vor sich geht.
Also las ich gebannt jede weitere Seite, um mehr zu erfahren, mehr zu ermitteln und am Ende alles aufzudecken.
Es war ein Vergnügen dieses Buch zu lesen und ich muss zugeben, dass ich es kaum erwarten kann, ein weiteres Buch von Viencent Kliesch zu lesen.

Idee/Umsetzung
Wie schon gesagt hatte ich viele Theorie zu diesem Buch, aber keine konkrete Idee, die ich festgenagelt hätte. Umso überraschter oder besser begeisterter war ich, als ich immer tiefer in die Geschichte glitt. Ich weiß nicht warum, aber in Büchern bin ich ein 'Fan' von Massenmördern. Vor allen, wenn sie Jahre lang unentdeckt morden - ich finde, dass macht sie unglaublich angsteinflössend.
Kliesch hat es geschafft, seine Idee eines Massenmörders gemeinsam mit einem alten 'Bekannten' aus dem vorhergegangenen Buch zu kombinieren und eine unglaublich gute Story kreiert. Schade, dass ich den ersten Roman von Viencent Kliesch noch nicht gelesen habe, aber das wird nun nachgeholt :)

Schreibstil/Sprache
Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich - was mir besonders gefällt ist, dass sich die Charaktere oftmals sehr gewählt ausdrücken. Ich finde nur weil es ein Thriller mit Guten und Bösen ist, müssen nicht immer Kraftausdrücke fallen. 


"Dann, ohne jede Hektik , schob er ihr das Stück Stoff mit den klebrigen Suppenresten daran in den Mund, so lange, bis es vollkommen darin verschwunden war."
(Seite 209)


Charaktere
Da ich leider das erste Buch von Viencent Kliesch nicht gelesen habe, sind mir die Personen alle neu. Julius Kern ist ein unglaublich sympathischer Mann und irgendwie, den Grund kann ich leider nicht benennen, anders als alle bisherigen Protagonisten im Krimi/Thriller Bereich.
Vielleicht liegt es daran, dass er etwas jünger ist und eine Familie mit einem noch jüngeren Kind hat, aber das kann ich so direkt nicht sagen. Mich würde sehr die Beziehung zu Tassilo Michaelis interessieren ... die scheint sehr 'besonders' zu sein (ich sehe schon, das erste Buch muss her :D).
Auch der Zauberer Rufus ist wunderbar ausgearbeitet. Durch viele Rückblenden, wird man Zeuge seiner Erlebnisse und seines Wandels. Das Buch ist eine tolle Mischung aus Familie und Wahnsinn :)

Atmosphäre/Umgebung
Die verschiedenen Orte, die man während der Geschichte bereist, hinter lassen alle einen Eindruck. Das Varieté von Madam das 'Mes Amis' wirkt zwar etwas alt, aber wenn die Künstler auf der Bühne standen, das glänzte es. Es lebte von der Kunst und der Magie, das hat man gespürt.
Genau das Gegenteil sind die Szenen in denen die Frauen kurz vor ihrem Ende stehen. Alles wirkt düster und bedrohlich.
Egal wo man sich im Buch auch befindet, es lässt den Leser dabei sein. Und so was mag ich.

Cover
Das Cover finde ich sehr gut. Es macht einen neugierig. Jedoch frage ich mich, was es mit den Insekten auf sich hat :D Die Nägel hätten mir persönlich auf dem Cover vollkommen ausgereicht.

Fazit                                                                                       .

Ein tolles Buch, das einen in eine Welt voller Illusionen und Magie entführt. Ein toller Ermittler, mit interessanten Kollegen und einem starken Gegner. So müssen Bücher sein.
Ob ich das Buch nun in die Kategorie Thriller einordnen würde, weiß ich nicht genau. Spannend war es zwischendurch - aber es ist auch sehr schwer, mich richtig zu fesseln - mit Worten geht das schnell, dafür muss der Schreibstil nur angenehm sein. Aber durch Spannung ist das noch nicht vielen gelungen. Ich sehe es eher als Krimi :)
Dieses Buch würde ich jedem empfehlen, der aus deutsche Krimis steht. Eigentlich lese ich fast ausschließlich nur skandinavische Krimis - da kann auch 'Der Todeszauberer' nicht mithalten. Aber unter den deutschen Krimis auf jeden fall. Ich denke auch Freunde nicht deutschsprachiger Krimis sollten mal den Blick auf eine Leseprobe werfen :) Schönes Buch.


Montag, 21. November 2011

[eBook - Rezenzion] Kirschblut von Kim J. Langley

Hallo ihr Lieben,

vor ein paar Monaten schrieb mich eine junge Autorin an und fragte, ob ich Lust hätte einmal in ihr Buch reinzulesen, was sie bei Amazon als Kindle Edition rausbringen will.
Ich hatte zugestimmt und bekam auch ziemlich schnell mein Exemplar. Wie das so ist im stressigen Deutschland, kam ich erst vor ein paar Tagen dazu, es endlich zu lesen - lag aber auch daran, dass ich es auf dem PC lesen musste und da bin ich ja nicht so der Fan von. Wie gesagt, habe ich es geschafft und möchte das Werk nun rezensieren.

Kirschblut                                                                                 .


Kim J. Langley
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Kindle Edition ~ z.Z 0,99 € (D)

120 Seiten
9,90 € -Broschiert
Books on Demand

Hier lesen - Hier bestellen





Kurzbeschreibung                                                                   .

Joey und Eric sind verheiratet. Eigentlich müsste alles perfekt sein, hatten sie doch zu Anfang eine leidenschaftliche Beziehung geführt und sich viel für ihre gemeinsame Zukunft vorgenommen. Seit einiger Zeit jedoch wendet sich Joey von seinem Partner ab, fühlt sich hintergangen und gibt sich um den brennenden Schmerz zu lindern einem Begehren hin, das er noch bitter bereuen wird…


Rezension                                                                                .

Für mich war diese Geschichte mal etwas ganz anderes. Ich lese selten erotische Romane, da mir die Sprache oftmals viel zu vulgär und hart ist. Bei dieser Geschichte war es nicht der Fall.
Die Idee eines homoerotischen Romans und der Plot der Story sind vollkommen in Ordnung. Leider war mir der Verlauf der Geschichte viel zu schnell. Man eilte regelrecht durch die Story, alles entwickelte sich rasend schnell. Erklärung der Autorin hierfür war, dass es sich anfangs nur um eine Kurzgeschichte von 20 Seiten handeln sollte, sich dann aber auf mehr Seiten erstreckte. Dafür habe ich Verständnis, dennoch war es ein bisschen zu schnell - man hätte eventuell den Anfang noch einmal überarbeiten können.
Zu Beginn gefiel mir der Schreibstil auch gar nicht - was wohl auch an dem rasanten Tempo der Geschichte liegen konnte, denn man kam kaum hinterher. Im Verlauf wurde der Schreibstil jedoch angenehmer und gewählter, was mir sehr gefiel. Es war alles leicht zu verstehen und flüssig zu lesen.

Die drei Charaktere des Buches Eric, Joey und Justin sind alle jung und gutaussehend. Sie wirken von der Beschreibung her eher wie aus einem Manga. Joey wirkt ein wenig verweichlicht und hilfsbedürftig. Eric hingegen scheint anfangs ein arroganter Mistkerl zu sein, entwickeltet sich später aber weiter. Ich finde nicht, das es tiefgründige Charaktere sind, aber auf so wenigen Seiten tiefgründige Charaktere zu erschaffen ist fast unmöglich. 
Richtig in der Story verloren habe ich mich nicht. Die Orte und Schauplätze konnte ich mir nicht vorstellen. Viel zu kurz war der Einblick in die Umgebung. Der Fokus lag hier eher auf der Beziehung zwischen den Charakteren, als auf der Umgebung.


Fazit                                                                                       .


Alles in allem war es eine gute Geschichte und so wie sich der Schreibstil von Kim während der Geschichte entwickelt hat, so werden sich auch die Geschichten von ihr weiterentwickeln.
Für Mangafans (siehe Text über die Autorin) und Fans von homoerotischen Romanen ist diese Geschichte definitiv etwas. Andere sollten vielleicht die kurze Leseprobe bei Amazon lesen und dann selbst entscheiden, ist ja nicht für jeden etwas. Für mich auch nicht ;) Aber Versuch macht klug :D



Über die Autorin                                                                      .

Bei der Autorin handelt es sich um einen 'Fischkopp' aus dem Norden. Sie ist Mitte 20 und hat bereits bei einigen Verlagen etwas veröffentlicht. Unter dem Pseudonym Kim J. Langley schreibt sie nun ihre homoerotischen Geschichten.
Es sollen noch 11 weitere Geschichten erscheinen, jede aber in sich abgeschlossen, denn Kim bedient noch ein größeres Spektrum (Fantasy etc.)
Die junge Autorin will mit ihren Geschichten noch hoch hinaus, so verriet sie mir:"Kirschblut gibt es dann bald auch als Hörspiel (ab Mitte Dezember) und bald auch als heteroerotische Fassung und beide Versionen werden von einer Mangazeichnerin mit einigen Bildern versehen.
Die erotische Fassung wird auch ins Englische übersetzt und dürfte irgendwann im Januar erscheinen, je nachdem wie schnell meine Übersetzerin ist."

Sonntag, 20. November 2011

[Rezension] Lieber Mischa von Lena Gorelik


Hallo ihr Lieben,

"Ich bin Jüdin. Betrachten Sie mich bitte, solange Sie möchten." Bei diesem Satz brach ich endgültig in Tränen aus - Tränen vor Lachen. Ich habe gerade Lena Goreliks Buch 'Lieber Mischa (... der du fast Schlomo Adolf Grinblum geheissen hättest, es tut mir so leid, dass ich dir das nicht ersparen konnte) Du bist ein Jude' gelesen und bin schlichtweg begeistert. Es ist ein so wundervolles Buch. Lena Gorelik schreib mit so viel Witz über die Tatsache jüdisch zu sein und versucht ihrem Sohn Mischa mit diesem Buch beim 'jüdisch sein' zu helfen.

Lieber Mischa                                                                          .

Lena Gorelik
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Verlag: Graf Verlag
184 Seiten 
18,00 €  - Gebunden

Hier lesen - Hier bestellen




Kurzbeschreibung                                                                   .

Lena Gorelik gehört der neuen Generation junger Juden in Deutschland an, die sich über ihre Zukunft, nicht über ihre Vergangenheit definieren wollen. Dazu passt perfekt, dass sie gerade Mutter geworden ist: In ihrem neuen Buch erklärt Lena Gorelik ihrem Sohn nicht nur präventiv, wie er sich später einmal ihrer mütterlichen Fürsorge entziehen kann. Sondern auch, warum bei Festen immer viel geweint wird, obwohl seine Eltern nicht gläubig sind. Warum sein Großvater lieber Sudokus macht als in der Thora liest. Warum er auf seine Nase und seine Ohren stolz sein kann. Wie er die Weltherrschaft erlangt, auch wenn er kein Rothschild ist. Wie er es auf die Liste der 10 coolsten Juden der Welt schafft und wie er sich Leute charmant vom Leib hält, die mit Leuchten in den Augen sagen: Waas, du bist wirklich Jude?!

Rezension                                                                                .

Lena Gorelik schreibt auf unglaublich humorvolle und bezaubernde Weise einen Monolog über ihr Judentum. Ein Thema wo viele Deutsche denken, man dürfe so ein Thema nicht mit Humor verbinden. Das sind genau die Deutschen, die Lena in ihrem Buch beschreibt, die einfach nicht los lassen können.
Ich hingegen finde es unglaublich interessant jede weitere Zeile zu lesen. Es wird einem bewusst, wie wenig das Judentum mit Religion zu tun hat, eher mit Traditionen, Wertvorstellungen, Verhaltensweisen und vor allem viel jüdischem Humor.
Mit viel Selbstironie geht sie auf die 'Top Ten der antisemitischen Vorurteile - warum sie wahr sind' ein:


 1. Juden haben Hakennasen
[...] Meine Nase sieht eindeutig sonderbar aus. Möglicherweise noch keine klassische Hakennase, wie man sie aus Nazikarikaturen kennt, aber doch zu lang. [...] Macht nichts, ich habe auchabstehende Elefantenohren, die diese Nase wunderbar ergänzen.
(Seite 9)


Neun weiter Vorurteile folgen, die Lena Gorelik mit einer ordentlichen Portion Humor entgegenwirkt. Sie bereitet ihren Sohn auf alle großen 'Zusammenstöße' im nicht immer einfachen jüdischem Leben vor.

Den mit den Antisemiten - "Du bist Jude!" Von Menschen, die dich nur aus einem Grund hassen
Weil es sie immer geben wird, die Menschen die einen hassen oder nicht mögen, weil man Jude ist. Weil man - laut Vorurteils Top Ten - geldgierig, hinterlistig und sowieso klüger ist, als jeder andere Mensch. Außerdem wollen die Juden ja die Weltherrschaft und da kann man sie natürlich nicht leiden. Liebevoll zeigt sie auf, dass diese Menschen immer da sein werden, egal wie viel Zeit vergeht.


Liegt vielleicht auch daran, dass Antisemiten ja auch nicht so einfach an der Nase zu erkennen sind wie wir Juden. Ich fände es schön, wenn die Antisemiten es uns Juden ebenso einfach machen würden, sie zu erkennen, wie wir ihnen. Nase um Nase sozusagen. "Schau mal, wie seine geldgierigen Augen hinter seiner Krummnase verschwörerisch blitzen! Ein echter Jud!"
"Schau mal den großen Blonden an, wie die Dummheit aus seinen Augen, Ohren und Mund geradezu strömt! Ein wahrer Antisemit!"
(Seite 85)


Den mit den Philosemiten - "Du bist echt Jude?" Von Menschen, die dich nur aus einem Grund lieben
Auch die gibt es - Menschen die einen mögen, weil man Jude ist. Sie fühlen mit den Juden und ihrer Vergangenheit. Ihr Hobby sind die Juden! Sie lassen ihre 'deutschen Kinder' mit Juden spielen, damit sie später nicht rechtsradikal werden, denn auch Juden sind normale Menschen.

Und zu guter Letzt den Konvertierten - Und: Es geht noch schlimmer!
Laut Lena Gorelik die schlimmsten, weil sie sich selbst fragt, ob sie dumm sind. Wer will freiwillig Jude sein? Was führt einen Menschen zu diesem Entschluss? Langeweile? Schuldgefühle?
Auch wenn man 'lernen' kann, ein 'Jude zu sein', das Lebensgefühl kann man nicht erlernen. Laut Lena sind die Konvertierten auch die schlimmsten Juden: Sie prahlen mit ihrem Wissen und halten alle 'Regeln' ein, die ein 'echter Jude' selbst eher selten einhält.


Fazit                                                                                       .


Ich bin von diesem Buch unglaublich begeistert, weil es einen Einblick in eine Welt/Religion gibt, die von vielen immer bedauert wird.
Ich habe während des Lesens viel gelacht und das Gefühl gehabt, dass man im Judentum viel mehr Familie ist, als in irgendeiner anderen Religion.
Ich glaube auch, dass dieses Buch nicht nur Mischa helfen wird sich in der Welt zurecht zu finden, sondern auch für alle anderen ein Wegbegleiter sein kann. Wir müssen die Juden nicht bedauern, es geht ihnen gut. Sie sind selbstironisch und haben ihren Humor trotz aller 'Vorfälle' nicht verloren.


[...] ... und das würde einem gewissen Adolf Hitler und seinen Freunden gar nicht gut gefallen und das ist gut so. [...]
Aber wir leben hier, und wir leben gerne hier, und wir freuen uns des Lebens, und das ist kein Verrat an unseren ermordeten Verwandten, sondern ein Triumph, den wir ihnen schulden.
(Seite 180) 

Ein tolles Buch zur Aufklärung und zum reinschnuppern ins Judentum. Ich könnte stundenlang jede Stelle des Buches zitieren, weil es einfach so wundervoll, erfrischend und lebensfroh ist, was Lena ihrem 'Schlomo Adolf Grinblum' mit auf den Weg geben will. Ein wundervolles Buch, vor allem auch wegen der vielen - typisch jüdischen - Randkommentaren und den Kommentaren zum Kommentar! :)


Donnerstag, 17. November 2011

[Rezension] Dan Wells Trilogie


Hallo ihr Lieben,

ich kam heute dazu, mein Buch zu beenden und kann euch heute somit endlich eine Trilogie vorstellen, die mir sehr gefallen hat. Dabei handelt es sich um die Bücher von Dan Wells aus dem Piper Verlag - 'Ich bin kein Serienkiller','Mr. Monster' und 'Ich will dich nicht töten'. Der Titel des ersten Buches hatte es mir total angetan und da musste ich es einfach kaufen. Und meine Erwartungen wurden erreicht - zwar nicht übertroffen, aber erreicht. Habe die Reihe gerne und gebannt gelesen.
So, nun aber zu den Büchern.

Ich bin kein Serienkiller                                                             .

Dan Wells
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Verlag: PIPER
384 Seiten ~ 
12,95 €  - Klappenbroschur (Taschenbusch seit November 2010 - 9,95 €)  

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Kurzbeschreibung                                                                   .

Du spürst, da ist etwas Böses in dir. Deine Freunde behaupten, es sei bloß Einbildung. Aber du weißt es besser. Du versuchst es mit allen Mitteln zurückzuhalten.
Verbietest dir selbst den Kontakt zu Mädchen, besuchst den Psychotherapeuten, hältst dich stets unter Kontrolle. Doch niemand kann dir helfen. Denn diese dunkle Gewissheit ist da. Eines Tages wird es ausbrechen. Du wirst zum Serienkiller werden. Die Frage ist nur – wann?

Mr. Monster                                                                             .


Verlag: PIPER
400 Seiten  
12,95 € - Klappenbroschur (Taschenbusch seit Mai 2011 - 9,95 €)   

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Kurzbeschreibung                                                                   .

Mit dem Erscheinen seines ersten Roman »Ich bin kein Serienkiller« hat der Horror ein faszinierendes neues Gesicht bekommen. Mit »Mr. Monster« setzt Dan Wells seine Trilogie um den jungen John Cleaver fort…
Mein Name ist John Cleaver. Ich bin 16 Jahre alt und lebe in Clayton County. Ich habe eine Mutter, eine Schwester und eine Tante. Ich mag Lesen, Kochen und ein Mädchen namens Brooke. Ich möchte das Richtige tun, um jeden Preis. Ich möchte ein guter Mensch sein.
Doch das ist nur die eine Hälfte von mir.
Mein Name ist Mr. Monster. Ich weise alle Anzeichen eines Serienkillers auf. Ich fantasiere über Feuer, Gewalt und Tod. Im Beisein von Toten fühle ich mich wohler als in der Nähe der Lebenden. Ich habe einen Dämon besiegt. Doch es gibt viele Dämonen da draußen. Und jeden Tag verspüre ich den Drang, erneut zu töten. …


Ich will dich nicht töten                                                              .

Verlag: PIPER
400 Seiten ~ 
12,95 €  - Klappenbroschur   

Hier lesen - Hier bestellen









Kurzbeschreibung                                                                   .

Meine wichtigsten Regeln lauten: Sieh Mädchen nicht an. Sprich nicht länger mit ihnen als nötig. Und, um Gottes willen, verlieb dich nicht in sie! Doch nun ist da Marci, und sie ist unwiderstehlich. Ich möchte mit ihr zusammen sein. Ich möchte sie berühren. Ich möchte einfach ein normaler sechzehnjähriger Junge sein.
Doch ich bin alles andere als das – ich bin ein Serienkiller. Ich weiß, dass es dort draußen Dämonen gibt. Ich träume von ihnen, jede Nacht. Und ich fürchte, dass das Dunkle in mir erneut die Oberhand gewinnt. Ja, ich liebe Marci. Und ich will sie nicht töten. Aber alle Regeln sind gebrochen, und wie kann ich das Schlimmste jetzt noch verhindern?


Rezension                                                                                .


Ich hab mich bewusst dafür entschieden, alle Bücher in einer Rezension zu besprechen, weil ich nicht viel von der Geschichte verraten möchte (es würde einiges zu verraten geben :D) und es so am besten geht. Denn die Charaktere ändern sich nicht groß und auch die Umgebung nicht. Deshalb finde ich es so am einfachsten.

Idee/Umsetzung
Einen sechzehnjährigen Jungen als Protagonisten zu wählen, der sich intensiv mit Serienkillern auseinandersetzt, seiner Mutter im Bestattungsunternehmen beim Einbalsamieren der Leichen hilft und ein Soziopath ist, finde ich eine tolle Mischung. John Cleaver ist vom Tod förmlich besessen und hat ja leider auch Zugang zu diesem, weil seiner Mutter ein Bestattungsunternehmen gehört. John weiß das er anders ist. Er weiß, dass er einen Serienkiller in sich trägt und man wartet nur darauf, dass er ausbricht. Das hat mich sehr fasziniert und unglaublich neugierig gemacht. Doch dann gab es eine unerwartete Wendung, mit der ich mich erst einmal abfinden musst. Doch dann ging es :) Hätte mir einen etwas anderen Verlauf der Geschichte gewünscht.

Schreibstil/Sprache
Am Schreibstil ist nichts auszusetzen. Er ist leicht und flüssig zu lesen. Dan Wells zieht einen in seinen Bann, lässt auch die ekligen Einbalsamierungsszenen irgendwie 'nett' klingen.  Vorallem die Gespräche zwischen John und seiner Mutter sind immer sehr gelungen, weil sie mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus und Ironie vonstatten gehen.


"Ich will kein Foto" - der Blitz löste aus - " mit einem anderen Typ. Schön Mom, vielen Dank. Schick das Bild doch Dad und sag ihm, wir sind jetzt fest zusammen." "Klasse!" meinte Brad.
Ich will dich nicht töten (Seite 227) 


Charaktere
Natürlich tauchen in den drei Büchern eine handvoll Leute auf - ich habe mich für ein paar entschieden, die vom ersten bis zum letzten Teil dabei sind. Klar hätten wir da John. Einen Soziopath und gerade die Rolle finde ich unglaublich interessant und auch gut gelungen. Er empfindet keine Gefühle, wie wir sie kennen. Er hat dadurch Probleme sich anzupassen und das merkt man. John ist lieber allein, macht sein Ding. Dazu kommt sein unglaubliches Interesse an der Arbeit seiner Mutter in der Leichenhalle. Ich finde er ist ein sehr gelungener Charakter, der während der Bücher eine Wandlung durchmacht, die auch deutlich zu erkennen ist. Ebenso wie seine Mutter. Eine liebevolle Frau, die nicht so recht weiß, wie sie mit ihrem Sohn umgehen soll. Doch im Verlauf der Bücher vertieft sich ihre Beziehung und sie steht stehts hinter ihm. Johns Schwester Lauren und seine Tante Margaret trifft man meistens in der Leichenhalle an - seine Schwester erledigt die Büroarbeit und seine Tante hilft beim Einbalsamieren. Zwei nette Frauen, die nicht groß vertieft werden (Johns Schwester hat im zweiten Teil 'Mr. Monster' einen größeren 'Auftritt') - aber das ist auch nicht nötig. Die Beziehung zu John ist okay und das reicht einem als Leser auch. Und zu guter Letzt haben wir noch Brooke, Nachbarin und heimlicher Schwarm von John. Ein nettes, wunderschönes Mädchen. Immer freundlich und glücklich. Später verbindet sie und John ein Ereignis, das beide nicht vergessen werden. Alles in allem ein gemischter Haufen, der das Buch interessant macht.

Atmosphäre/Umgebung
Die Atmosphäre ist meist sehr düster und dunkel. John ist gerne in der Nacht unterwegs oder in der Leichenhalle beschäftigt. Ich finde das drückt die Stimmung ein bisschen. Klar ist in einem Thriller solch eine Atmosphäre von Vorteil, aber nicht durchgehend. Es wirkt selbst bei den seltenen 'lustigen' oder 'glücklichen' Momenten, als läge Clayton County im Vorhof der Hölle. Ich habe eine düstere Stadt vor Augen und das finde ich ein bisschen extrem. Aber ansonsten sind die Momente z.B in der Leichenhalle wirklich mit einem Gänsehautfeeling verbunden.

"Margaret fuhr mit einem kleinen Metallhaken in den Schnitt, zog zwei Venen heraus - nein, eigentlich waren es eine Aterie und eine Vene - und legte mit Fäden Schlingen darum."
Ich bin kein Serienkiller (Seite 16)

Cover
Die deutschen Cover finde ich sehr gut gelungen muss ich sagen. Sie wirken schon ein bisschen unheimlich. Ein besonderes Highlight an den Büchern in Klappenbroschur ist der Seitenblick. Die Bücher sehen aus, als seien ganz viele Blätte ineinander gesteckt worden. Wie ein Tagebuch, in dem die Seiten erst herausgerissen und dann wieder zusammengesteckt wurden. 
US - Taiwan - UK - DE
UK - US - DE
US - UK - DE
Ich finde, dass der Piper Verlag mit den Covern schon gute Arbeit geleistet hat. Von den anderen Covern spricht mich keines so richtig an - vielleicht das US Mr. Monster Cover. Aber ansonsten sind sie alle eher langweilig.


Fazit                                                                                       .

Eine tolle Trilogie, die hier und da ihre Schwächen hat - aber dennoch sehr gut geschrieben ist. Für Fantasyfans ein bestimmt interessantes Buch, für Thrillerfans ist Vorsicht geboten, aber man weiß ja nie. Vor dem Kauf definitiv mal in die Leseproben reinlesen.
Aber ansonsten eine gute Reihe, jedes Buch für sich ist gut recherchiert und es kommt kaum zu unvorstellbaren Situationen. Vorallem die Therapiesitzungen und die auferlegten Regeln geben dem Buch ein unglaublich echtes Feeling :)


Dienstag, 15. November 2011

Der Leserpreis 2011 von Lovelybooks

Hallo ihr Lieben,

es ist wieder soweit auf LovelyBooks.de könnt ihr bis zum 21. November eure Lieblingsbücher in folgenden Kategorien nominieren:
  • Allgemein
  • Krimi
  • Romantik
  • Fantasy
  • Historischer Roman
  • Jugend
  • Sachbuch
  • Hörbuch
  • Titel
  • Cover
Einzige Bedingung ist, dass das Buch innerhalb der letzten 12 Monate - Anfang Dezember 2010 bis einschließlich November 2011 - (Hardcover oder Taschenbuch spielt keine Rolle) erstmalig erschienen ist.



Jetzt fragt ihr euch bestimmt: Was ist der Leserpreis und wozu ist er gut?

Auf den Bestsellerlisten stehen Bücher, die sich gut verkaufen. Kritikerpreise gewinnen Bücher, die eine Fachjury überzeugend findet. Beim Leserpreis jedoch bestimmen allein die Leser, welche Bücher ihnen dieses Jahr besonders gut gefallen haben. Mach mit und werde Teil unserer Jury! 

Warum der Leserpreis? - Darum der Leserpreis!
Der Leserpreis ist ein Dankeschön der Leser an die Autoren, die mit ihren spannenden, anrührenden, unterhaltsamen und aufwühlenden Geschichten unser Leben bereichern. Bücherfans bietet "Der Leserpreis" eine Orientierung, eine Empfehlung von Lesern für Leser, die klar sagt, welche Bücher im Jahr 2011 wirklich lesenswert sind. Der Leserpreis wird diesen Jahr zum dritten Mal vergeben. Die Resonanz beim Leserpreis 2009 und Leserpreis 2010 war riesig: Knapp 30.000 Stimmen wurden letztes Jahr abgegeben. Das macht den Leserpreis zum größten, von Lesern vergebenen Buchpreis im deutschsprachigen Raum. 

Also seid dabei und nominiert eure Lieblingsbücher hier auf LovelyBooks. Habe auch schon mitgemacht ;)

So long, genießt den Tag und kuschelt euch schön ein nach der Arbeit/Schule/Uni :)

Montag, 14. November 2011

Ein ♥ für Kiri :)

Hallo ihr Lieben,

nachdem gestern meine Tauschbücher ziemlich schnell ein neues Zuhause fanden und meine Seite nun auch den 80. und 81. Leser begrüßen durfte - herzlich Willkommen :) - habe ich mir gedacht, dass ich meinen Header mal ändere. Frauen ist ja desöfteren mal nach einer Abwechslung :D

Und somit habe ich mich dafür entschieden, dass ich meinen faulen Blogkater - der mir ja stehts bei meinen Rezensionen hilft - meine Seite zieren lasse. Und nun lümmelt er sich warm eingekuschelt, passend zum kalten Herbst, auf meiner Seite :)

Ich habe mir überlegt, das er nun passend zur Jahreszeit immer wieder neu und frisch meinen Header verschönern wird. Ich hoffe es gefällt euch :)

So long, habt einen schönen Montag ;-)

Sonntag, 13. November 2011

♥ Bücher suchen ein Zuhause ♥

Guten Morgen ihr Lieben,

heute ist es zwar sehr kalt, aber die Sonne scheint so schön und da habe ich mir gedacht, ich miste mal mein Regal aus. Bücher die ich erhalten habe, die mir nicht zusagen. Dabei ist auch einges zusammen gekommen. Und da dachte ich mir, vielleicht geht es ja einigen von euch genauso und ihr habt Lust das ein oder andere Buch zu tauschen.

Das hier sind meine Goldstücke, die ein neues Zuhause suchen:
(alle Bücher sind neu und ungelesen)



Dein Blut auf meinen Lippen von Claudia Gabel
Bereits vergeben! :)

ES WAR DIE FLEDERMAUS UND NICHT DIE LERCHE. Im fernen Transsilvanien kämpfen zwei Dynastien um die Macht: Die Capulets, sie sind Vampire, jagen die Montagues ihres kostbaren Blutes wegen. Im Gegenzug versuchen diese, sie auszurotten. Die Feindschaft der Sippen hat schon unzählige Opfer gefordert. Auch ein Pakt zwischen Lord Capulet und König Radu bringt nicht den erhofften Frieden. Da geschieht etwas Unerhörtes: Die Tochter Lord Capulets, Julia, weigert sich, standesgemäß zu heiraten. Den Grund darf sie nicht nennen: Sie ist in Romeo verliebt. Einen Menschen … Die berühmte Geschichte von Romeo & Julia mit Vampiren. (Braucht eine neue Familie, weil ich nicht so der Vampirtyp bin)

Die Eindringlinge von Michael Marshall

Jack Whalen hat seinen Job als Polizist in Seattle hingeschmissen und versucht einen Neuanfang. Als ihn ein alter Freund um Hilfe bei einem mysteriösen Mordfall bittet und gleichzeitig seine Frau Amy mehrere Tage unauffindbar ist, beginnt sein Leben aus dem Ruder zu laufen. Jack ist verunsichert. Manchmal überkommt ihn das unerklärliche Gefühl, nicht immer er selbst zu sein. Und warum benimmt sich Amy nach ihrer Rückkehr so eigenartig? Als Jack beginnt, Nachforschungen anzustellen, stößt er auf ein Geheimnis, das schwärzer ist als jeder Alptraum … (Braucht ein neues Zuhause, da ich es zweimal habe :])

Die Stunde der Zikaden von Felicitas Mayall
Bereits vergeben! :)

Laura Gottberg und Commissario Guerrini verbringen ihren ersten gemeinsamen Urlaub im noblen Resort «Il Bosco» an der toskanischen Küste. Aber die Idylle hat schnell ein Ende, als Laura morgens beim Baden im Meer mit einer Leiche zusammenstößt. Guerrini will mit dem Vorfall nichts zu tun haben, schließlich sind sie im Urlaub. Doch nachdem der Tote auf mysteriöse Weise verschwindet und auch einer der Wärter des Resorts wie vom Erdboden verschluckt ist, können Laura und Guerrini die Sache nicht mehr ignorieren. Bei ihren komplizierten und gefährlichen Ermittlungen begegnen sie auch einem alten Bekannten ...

Am ersten Tag von Marc Levy
Bereits vergeben! :)

Am ersten Tag erwacht die Liebe … Wo erwacht der Morgen? Wo endet die Nacht? Er ist Astrophysiker und sucht den ersten Stern. Sie ist Archäologin und sucht den ersten Menschen. Zusammen finden sie in einem erloschenen Vulkan einen rätselhaften Stein, der sie für immer aneinanderbinden und den Lauf ihres Lebens verändern wird. Doch jemand will um jeden Preis verhindern, dass Keira und Adrian das Geheimnis lüften, denn es würde alles in Frage stellen, was wir über den Ursprung der Welt und der Menschheit zu wissen glauben. Für die beiden leidenschaftlichen Wissenschaftler beginnt ein gefährlicher Wettlauf um ihr Leben, aber auch um ihre Liebe … Zwei Menschen auf der Suche. Zwei Schicksale, die sich kreuzen. Ein Geheimnis, das alles verändern wird. 


Julia von Anne Fortier
Bereits vergeben! :)

Vor der einzigartigen Kulisse Sienas gerät eine junge Frau in den Strudel eines Geheimnisses, das tief in die Vergangenheit führt – das Geheimnis um die größte Liebesgeschichte der Welt: Romeo und Julia. Ein altes Buch lockt die junge Amerikanerin Julia nach Italien: es ist die Urfassung des Romeo-und-Julia-Stoffes und es handelt von den verfeindeten Familien Tolomei und Salimbeni in Siena. Völlig überrascht stößt Julia auch auf die Warnung ihrer verstorbenen Mutter: bis heute liege ein Fluch auf den Familien – und damit auch auf ihr. Denn ihr wahrer Name ist Giulietta Tolomei. Auf der Suche nach ihrem Erbe spürt Julia, dass sie beobachtet und verfolgt wird. Während Siena dem Palio entgegenfiebert, gerät sie in höchste Gefahr. Wird der Fluch der Vergangenheit auch ihr zum Schicksal?

Falls euch eines der Bücher zusagt und ihr tauschen mögt, dann schreibt einfach ein Kommentar oder eine Email an mich (cujamaara@googlemail.com). Würde mich freuen, wenn die Bücher ein neues Zuhause finden würden.

So long, ein schönen Sonntag wünsche ich euch noch :) Hoffe bei euch scheint auch die Sonne, das macht die Kälte angenehmer.

Samstag, 5. November 2011

[Rezension] Das Herz ihrer Tochter von Jodi Picoult


Hallo ihr Lieben,

ich muss ja gestehen, auch wenn ich immer schimpfe, ich liebe den Herbst. Er hat ja auch schon auf meinem Blog Einzug gehalten. Eigentlich finde ich, dass jede Jahreszeit ihre schlechten und schönen Seiten hat. Wenn es so bleibt, wie es im Moment ist, dann ist alles perfekt. Normalerweise stört mich am Herbst der permanente Dauerregen - es sieht sowieso alles schon so trostlos aus, da muss es dann nicht auch noch regnen. Aber zur Zeit scheint die Sonne zwischen den bunten Bäumen hindurch und die Luft riecht kalt und nach Laub. Das finde ich toll :)

So nun genug zum Herbst. Heute habe ich ein mal wieder eine Rezension für euch. Es handelt sich hierbei um ein Buch, indem es um Religion und Todesstrafe geht.
Ich bin nicht so ein religiöser Mensch, eigentlich gar keiner - dennoch lese ich Bücher, in denen es um Religion geht. Ich finde es immer erstaunlich, was Menschen alles glauben und so war es auch bei diesem Buch. Die Menschen in dem Buch glaubten sehr viel, wenn auch kurioses.

Das Herz ihrer Tochter                                                             .

Jodi Picoult
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Verlag: PIPER
480 Seiten 
19,95 € - Gebunden 
Originaltitel: Change of Heart

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Kurzbeschreibung                                                                   .

June Nealon steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens. Elf Jahre zuvor wurden ihr Mann Kurt und ihre Tochter Elizabeth erschossen. Am helllichten Tag, im beschaulichen Staat New Hampshire. Der Täter war bald gefunden. Doch mit ihrem Schmerz blieb June allein. Wer konnte schon nachvollziehen, was sie verloren hatte? Wie bedrückend es war, Kurts und Elizabeths Stimmen auf dem Anrufbeantworter zu hören, lange nachdem sie tot waren? Wie es sich für June anfühlte, Kurts ersten Liebesbrief an sie zu lesen oder die Mütze in der Hand zu halten, die Elizabeth als Neugeborenes getragen hatte? Und nun, elf Jahre nach ihrem schrecklichen Verlust, bietet sich ausgerechnet der Mann, der für den Mord an Kurt und Elizabeth hinter Gittern sitzt, als Herzspender für ihre schwerkranke zweite Tochter Claire an. Kann Junes größter Feind zum Lebensretter ihrer einzigen Tochter werden?

Rezension                                                                                .

Puh, ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Es war ein unheimlich berührendes Buch. Allein die Geschichte von June. Es muss unheimlich schwer sein, Mann und Kind zu verlieren. Doch sie blieb stark und bekam ihre zweite Tochter Claire, ohne Mann, ohne Schwester.
Ich muss gestehen, dass ich zwei Mal geweint habe, weil der Tod ein Thema ist, das mir immer sehr nahe geht, vorallem, wenn es so gefühlvoll geschrieben ist.


Idee/Umsetzung
Die Geschichte hinter 'Das Herz ihrer Tochter' fand ich wundervoll. Die Frage, ob sich die Mutter einer herzkranken Tochter für das Spenderherz des Mörders ihres Mannes und zweiten Tochter entscheiden würde, fand ich unglaublich mutig und wundervoll umgesetzt. Man hatte an keiner Stelle des Buches das Gefühl hier und da musste nun etwas aus dem Ärmel geschüttelt werden. Auch das Ende des Buches wirkte nicht gehetzt oder unpassend. Jedoch gab es zwei kleine Minuspunkte für mich. Der ganze religiöse Kram im Buch störte mich stellenweise schon. Es war mir ab und an wirklich zu viel. Und auch einige Situationen erinnerten mich stark an einen Film und kamen etwas übertrieben daher. Ansonsten war alles zu meiner Zufriedenheit und super umgesetzt.

Schreibstil/Sprache
Hier hat Jodi Picoult ganze Arbeit geleistet. Ihr Schreibstil ist wundervoll zu verstehen, nicht zu gehoben, aber auch nicht einfach salopp dahin gekritzelt. Sie schreibt auf eine wunderbare und gefühlvolle Art und Weise, dass man wirklich mit den Tränen kämpfen muss. Das Buch ist aus vier Perspektiven geschrieben - June, Mutter des ermordeten Mädchens, Angehörige der Opfer - Michael, Mitglied der Jury, die den Täter zur Todesstrafe verurteilt haben und später Priester wird - Maggie, eine angagierte Anwältin, die sich dem todgeweihten annimmt und Lucius, Häftling und Zellennachbar des Täters. Ich glaube aus diesem Grund fand ich das Buch gut, weil man einen Einblick in die Gefühlswelt beider Parteien bekommt. Grandioser Schreibstil, bin schon auf 'Beim Leben meiner Schwester' gespannt.


"Ich erzählte ihr nie, wer sie gebaut hatte. Doch manchmal, wenn Claire in der Schule war, lugte ich unwillkürlich hinein. Ich fragte mich, ob auch Pandora wünschte, sie hätte den Inhalt vorher überprüft - Herzschmerz, geschickt als Geschenk getarnt."
(Seite 80)


Charaktere
Besonders nahe kommt man in diesem Buch den vier Personen, aus deren Sicht die Kapitel geschrieben sind. June - sie tut einem unheimlich leid und man versteht ihre Trauer, ihre Wut und man wünscht ihr von Herzen alles Gute - ein toller Charakter. Auch ihre Tochter Claire ist trotz ihrer Krankheit ein aufgewecktes Mädchen. Father Micheal ist ein durchaus sympathischer Priester, was wohl an seinem Alter liegt. Zu Beginn lernen wir ihn als Studenten kennen, elf Jahre später als Priester. Er wirkt nicht steif und von Gott besessen, wie einiger seiner Kollegen die man aus anderen Büchern oder Filmen kennt. Man könnte sagen, er ist ein 'cooler' Priester, immerhin fährt er Motorrad :D Dann hätten wir noch Maggie. Sie ist Anwältin und kein Supermodel. Sie trägt Kleidergröße 42, lebt mit ihrem Hasen Oliver zusammen und ist Jüdin. Charaktere wie Maggie liebe ich. Unperfekte, sympathische Frauen, die für ihre Ziele kämpfen. Etwas emotional, aber mit einem unglaublichen starken Willen.
Lucius, Häftling und Zellennachbar von Shay Bourne, dem Mörder von Junes Tochter und ihrem Mann, hält uns über die Ereignisse im Gefängnis auf dem Laufenden. Er ist trotz der Tatsache, dass er im Gefängnis sitzt sehr sympathisch und wirkt eigentlich kaum wie ein Sträfling.
Zu guter Letzt hätten wir dann noch Shay Bourne. Er war der Einzige, den ich nicht so gelungen fand und der mir nicht wirklich gefallen wollte - aber soll ein Mörder einem gefallen? Auch im Laufe der Geschichte wurde mein Bild von ihm nicht besser. Er gefiel mir einfach nicht.


"Tu nicht, was ich nicht auch tun würde", warnte ich Oliver. "Das heißt, kein Rumknabbern an den Küchenhockerbeinen."
(Seite 56)


Atmosphäre/Umgebung
Da das Buch die meiste Zeit im Gefängnis, im Gericht oder im Krankenhaus spielt, herrscht irgendwie immer einer gedrückte Stimmung. Fast wie ein Himmel voller dunkler, tiefhängender Wolken. Doch ab und zu klart der Himmel auf und lässt ein paar Sonnenstrahlen durch.
Das ist jetzt keineswegs negativ gemeint - ein Buch, welches sich um die Todesstrafe dreht, sollte nicht bunt und munter wirken. Dann hätte man das Ziel wohl verfehlt. Meiner Meinung nach ist die Atmosphäre gut getroffen und lässt einen in die Welt des Kummers eintauchen. Sehr gut.

Cover
Das Cover gefällt mir, weil ich kein Fan von Menschen auf dem Cover bin. Klingt jetzt komisch, aber es liegt daran, dass das Mädchen nicht vollständig abgebildet ist. Das Mädchen auf dem Cover wirkt zerbrechlich und genauso stelle ich mir die kleine Claire vor. Passt, auch wenn vielleicht nur zufällig zu meiner Vorstellung zum Buch. 


Fazit                                                                                       .

Leider kenne ich kein anderes Buch von Jodi Picoult, aber dieses hat mich schon begeistert. Ich denke sie hat einfach ein Talent dafür, dramatische Geschichten gefühlvoll zu präsentieren. Toller Schreibstil, der einem - im wahrsten Sinne des Wortes - zu Tränen rühren kann. Für Fans von Geschichten mit Gefühl ein definitives Muss :)


Mittwoch, 2. November 2011

[Rezension] Wenn nicht jetzt, wann dann? von Astrid Ruppert


Hallo ihr Lieben,

gestern Abend habe ich ein sehr schönes Buch beendet. Dabei handelt es sich um 'Wenn nicht jetzt, wann dann?' von Astrid Ruppert. Ursprünglich hatte ich an einer Leserunde bei LovelyBooks zu diesem Roman teilgenommen. Aber durch arbeitsbedingtem Zeitmangel musste ich das Lesen dieses Buches immer und immer wieder unterbrechen. Durch meinen nun längeren Arbeitsweg komme ich wieder mehr zum Lesen und konnte dieses wunderbare Buch nun endlich beenden.
Und euch will ich es nicht länger vorenthalten, da es mal wieder etwas fürs Herz ist :)

Wenn nicht jetzt, wann dann?                                                    .

Astrid Ruppert
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Verlag: Marion von Schröder
400 Seiten 
14,99 € - Gebunden 

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Kurzbeschreibung                                                                   .

Annemie ist fast sechzig und hat sich viel besser gehalten, als sie selbst glaubt. Wenn sie die Handtücher nach Farben geordnet hat und die Teppichfransen parallel liegen, dann zaubert sie in ihrer kleinen Küche ausgefallene Hochzeitstorten.
Sie arbeitet für Liz, die mit ihrer Agentur Hochzeiten im großen Stil ausrichtet. Eine folgenreiche Verwechslung bringen Annemie und den Vater einer Braut einander näher. Und plötzlich ist in ihrem Leben alles ganz anders.


Rezension                                                                                .

'Wenn nicht jetzt, wann dann' ist ein Buch fürs Herz und welches Thema wäre dafür passender, als Hochzeiten? Das eine der Protagonisten Hochzeitsplanerin ist, gefiel mir sehr - vorallem wegen ihres persönlichen Hintergrundes. Liz wollte heiraten und wurde von ihrem Verlobten betrogen, mit der besten Freundin! Der Albtraum schlechthin. Aber nun ist sie eine erfolgreiche und beliebte Hochzeitsplanerin und mit ihrem Laden 'Hochzeitsfieber' mitten drin. Doch dann hat sie einen Unfall mit ihrem Rad und muss im Krankenhaus das Bett hüten. Doch Gott sei Dank springt ihre liebenswerte Nachbarin und gelegentliche Tortenbäckerin Annemie für sie ein und man wird Zeuge einer wunderbaren Entwicklung.

Idee/Umsetzung
Die Idee drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten zusammen zu führen, ist nichts neues. Dennoch ist es in diesem Buch sehr liebevoll passiert. Vorallem, da sie alle andere Erfahrungen gemacht haben und so jede von der anderen profitieren kann. Nett umgesetzt.

Schreibstil/Sprache
Astrid Rupperts Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Auch die Sprache ist angenehm und passt perfekt in die Geschichte. Es ist schön einmal ein Buch gänzlich frei von Kraftausdrücken und 'Slang' zu lesen. Diese ganzen saloppen Ausdrucksweisen stören mich oft und machen die Atmosphäre in einem Buch ab und an kaputt. Hier hat Astrid Ruppert alles richtig gemacht. Dennoch gab es ein zwei Konversationen, die mir nicht gefielen. Da stimmte die Wortwahl nicht und wirkte komisch.

Charaktere
Auch wenn es einen Charakter gab, den ich nicht so gelungen fand - hierbei handelt es sich um Claus Winter, den Vater von Nina - waren alle anderen liebevoll gestaltet. Einer wundervoller, als der andere. Liz fand ich unglaublich stark und tapfer. Dass sie trotz ihrer nie stattgefundenen Hochzeit für andere plant. Leider vergisst sie dabei, auch mal an ihr Herz zu denken. Nina fand ich anfangs arrogant, aber sie entwickelte sich immer weiter, bis ich sie am Ende des Buches richtig ins Herz geschlossen hatte.
Aber niemand kam auch nur annähernd an Annemie heran. Sie machte für mich die größte Entwicklung durch und war auch von Anfang an sympathisch. Sie wurde von der unterdrückten, stillen zu einer selbstbewussten Frau. Und diese Entwicklung habe ich mir gerne und schmunzelnd angeschaut, weil ich sie so überaus putzig fand :)

Atmosphäre/Umgebung
Es gab zwei Schauplätze, die ich mir bis ins kleinste Detail vorstellen konnte und in denen ich mich sehr wohl fühlte. Der kleine Laden von Liz - voll bunter und weißer Hochzeitssaschen. Etwas unordentlich, aber liebevoll und festlich. Immer nach Kuchen oder Törtchen duftend. Und die Gärtnerei - duftend und blühend. Ein wundervolles Farbenmeer. Fernab der Stadt. Still, nur im Einklang mit einheimischen Tieren. Hach, wie gern hätte ich dort beim Lesen auf einer Bank gesessen :) Wundervoll.

Cover
Beim Cover muss ich ehrlich sagen, dass es eines der schönsten (Liebes-)Roman Cover ist, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Zwar finde ich, dass die Mohnblumen nicht ganz zur Geschichte passen - andere hätten etwas besser gepasst - aber die Art, wie die Blüten zu Herzen werden ist sehr schön. Die Farben harmonieren auch sehr gut - das Grün mit dem Rot. Hat mir sehr gefallen.


Fazit                                                                                       .

Ein schöner Roman zum Entspannen.Mit Charakteren, die einem im Gedächtnis bleiben und die man lieb gewinnt. Auch wenn mir das Ende nicht so gefallen hat, weil es gehetzt und unfertig wirkte, ist das ein sehr schönes Buch gewesen. Für Fans von leichter Romantik und herzlichen Charakteren ein definitiver Tipp!