Donnerstag, 28. März 2013

[Leseprobe] Geschenkte Wurzeln von Janine Kunze

Hallo ihr Lieben,

beim Surfen durchs Netz und auf den Seiten der Verlage springen mir ja immer wieder einige Bücher entgegen, die ich interessant finde. Und dann lese ich die Leseprobe und meist steht das Buch später auch in meinem Regal.
Heute bin ich über ein Buch gestolpert, dessen Thema ich sehr gut fand und von der Autorin überrascht war.
Es handelt sich hierbei um das Buch 'Geschenke Wurzeln von Janine Kunze'.


Der Traum von einer richtigen Familie

Janine fühlt sich bei ihrer Pflegefamilie beschützt und geborgen – und sie möchte dort für immer bleiben. Sie trifft ihre leibliche Mutter zwar regelmäßig, doch sie spürt genau: Ihr Platz ist bei den Pflegeeltern. Ihre ganze Jugend über kämpft sie darum, von ihren Pflegeeltern adoptiert zu werden, was ihre leibliche Mutter verweigert. Erst mit 18 wird Janines Traum endlich wahr: Die Pflegeeltern adoptieren sie – nun gehört sie endlich auch offiziell zur Familie. Ein Buch über Mütter und Töchter, Identität und wahre Familienbande.

Ich finde das Thema Pflegekinder und Adoption immer sehr spannend - vielleicht auch, weil ich mich damit ein wenig verbunden fühle. Generell die Gründe, ein Kind in eine Pflegefamilie zu geben, es aber nicht zur Adoption freizugeben sind für mich schleierhaft.
Janines Vorworte, sie musste lange und gründlich darüber nachdenken dieses Buch zu Schreiben, konnte ich total nachvollziehen. Möchte man sich so offen und eventuell verletzlich zeigen?
Besonders schön fand ich diese Zeilen:


Die Leseprobe war sehr knapp und gab einen kurzen Einblick in ihr jetziges Leben als Mutter und einen kleinen Einblick als Neunjährige. 
Das Szenario war ganz spannend, denn Janine lebte bereits bei ihrer Pflegefamilie und wurde von ihrer leiblichen Mutter abgeholt. Die Unterschiede der beiden Familien in denen sie lebt merkt man durch die paar Worte schon sehr stark. Gerne hätte ich noch ein Stückchen weiter gelesen, weil mich doch sehr der Kampf um die Adoption interessiert.
Welche Gründe das Ganze seitens ihrer Mutter hatte.
Auch bin ich gespannt, wie viel Humor Janine mit einfließen lässt, denn beispielsweise Bücher von Ralf Schmitz finde ich grausam. Weniger ist manchmal mehr.
Vielleicht wird es diese Neugier sein, die mich das Buch kaufen lässt. Hat es einer von euch schon gelesen? Gibt es Empfehlungen?
Wer sich das Ganze mal ansehen möchte, kann das hier bei Piper tun.

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