Freitag, 21. März 2014

[Rezension] Sieh mich an von Natasha Friend

Ihr Lieben, 
der Frühling ist da :) Endlich. Und was gibt es da schöneres als Lesen in der Sonne? Genau - nichts. Deshalb kommt hier die Rezension eines Buchs, welches mal wieder von vorablesen.de kam.

Sieh mich an                                                                          .

Natasha Friend
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Verlag: Carlsen Choice
352 Seiten
10,99 € - Hardcover
Originaltitel: My life in black and white
ab 14 Jahren

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Kurzbeschreibung                                                                   .

Lexi war immer stolz auf ihre Schönheit – doch dann wacht sie eines Tages im Krankenhaus auf, das Gesicht von einem Autounfall entstellt. Wenn Ryan sie nicht mit ihrer besten Freundin betrogen hätte, wäre sie nie in dieses Auto gestiegen und würde jetzt nicht vor jedem Spiegel fliehen. Lexi muss sich und ihr Leben komplett neu definieren. Unerwartete Hilfe kommt von ihrer Schwester Ruth. Durch sie lernt Lexi auch Theo kennen, der ihr zeigt, dass es im Leben nicht auf Äußerlichkeiten ankommt.

Rezension                                                                               .

In dem Buch geht es um die junge und wunderschöne Lexi, der nach einem Autounfall alles genommen wird, was ihr wichtig war: ihre Schönheit.
Natasha Friend hat mit ihrem Buch 'Sieh mich an' ein gutes Grundgerüst geschaffen - mit einer glaubwürdigen Idee und einer guten Umsetzung.

Ich hab mir unter dem Buch zwar ein bisschen tiefgründigeres vorgestellt, aber man muss natürlich bedenken, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Dennoch wurde mir das Thema zu oberflächlich bearbeitet. 

Mit Lexi und Taylor hat die Autorin zwei tolle Freundinnen geschaffen. Die beiden verbindet eine tiefe, enge und vor allem glaubwürdige Freundschaft. Umso tragischer ist der Unfall und deren Folgen.
Lexi, die immer wegen ihres Aussehens bewundert wurde und beliebt war, verliert auf einen Schlag alles. Sie ist verzweifelt und am Boden zerstört. Sie will nie wieder in die Schule, nicht wieder aus ihrer Pyjamahose, nie wieder irgendwo hin. Lexy fällt in ein Loch und ausgerechnet ihre 'freakige' Schwester reicht ihr die Hand, um da wieder raus zu kommen.
Neben Lexi lernt man auch ihre Schwester Ruthie besser kennen, ein verquerer, aber liebenswürdiger Charakter.
Und ich finde es schön, wie sie versucht ihre Schwester aufzubauen. Leider finde ich die Entwicklung von Lexi im Buch zu langsam und dann zu schlagartig. Es scheint, als wäre sie resistent und auf den letzten Seiten geht es Schlag auf Schlag, das war mir dann doch zu schnell.

Die Atmosphäre war typisch amerikanisch - Highschool, Partys, Mädchencliquen. Alles so, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Normalerweise bin ich ein großer Fan, von der weiten Welt. Aber der Schauplatz Highschool war mir auf Dauer zu flach. Da ist eine Menge ausbaufähig - leider ging das aufgrund der Story sehr unter.

Mittlerweile weiß man ja, dass ich nicht so der Fan von Menschen auf den Covern bin. Das ist bei diesem Buch auch nicht anders. Für mich ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen, um was es in dem Buch geht.
Das einzig Positive ist, dass das junge Mädchen zur Geschichte passt.
Aber auch das Originalcover haut mich nicht so vom Hocker - aber wie immer ist das auch nur Nebensache.

Fazit                                                                                       .

An sich ein sehr schönes Buch, von dem ich mir aber ein bisschen mehr erhofft habe - es war mir doch ein bisschen zu oberflächlich. Dennoch war es leicht zu lesen und als Lektüre zwischendurch sehr angenehm. Ich denke für eine jüngere Zielgruppe ist das Buch sehr passend.




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