Montag, 8. Dezember 2014

[Rezension] Looking for Alaska von John Green

Hallo ihr Lieben,

zum Geburtstag habe ich ein Buch bekommen, welches ich mir schon länger wünschte. 'Looking for Alaska' von John Green. Nach 'The fault in our stars' musste ich einfach ein weiteres Buch von Green lesen. Oh, wie ich dieses Buch verschlungen habe! Ich glaube Bücher von John Green und ich sind für einander bestimmt.
Als nächstes stehen 'Paper Towns', 'An Abundance of Katherines' und 'Will Grayson, Will Grayson' auf dem Plan - Bücher sind auch schon bestellt :)
Miles Halter's hole life has been one big non-event, until he meets Alaska Young. Gorgeous, clever and undoubtedly screwed up, Alaska draws Miles into her reckless world and irrevocably steals his heart. For Miles, nothing can ever be the same again.
Miles Halter ein normaler 16 Jähriger, der an seiner alten Schule nicht gerade beliebt ist, wechselt die Schule und geht aufs Internat - auf der Suche nach dem 'great perhaps'.
Dort trifft er auf Alaska, die sein Leben komplett auf den Kopf stellt.

John Green gelingt es mich mit seinen Büchern in seinen Bann zuziehen. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Seite für Seite habe ich mich durch das Buch gelesen und war vollkommen eingenommen von Miles, Chip und Alaska. Erst beim zweiten Teil viel es mir ein bisschen schwerer.
Bei 'Looking for Alaska' handelt es sich um John Greens Debutroman und es geht wie in 'The fault in our stars' um ein ernstes Thema (um welches werde ich nicht verraten). Bei 'TFIOS' habe ich geweint und war sehr gerührt, das war hier nicht der Fall - also das ich von Gefühlen überwältigt wurde.
Der Verlauf traf mich, dass hätte ich so nicht erwartet - aber die Gefühle blieben aus.
Das Buch ist mit einem Countdown versehen, es beginnt bei One Hundred and Thirty-Six Days before - und somit ist das Buch in viele kleine Kapitel eingeteilt und was einen am Ende erwartet? Selbst lesen!

Von den Charakteren bin ich absolut begeistert. Green schafft es authentische Jugendliche zu erschaffen, die den eigenen Freunden oder sich selbst ähnlich sind.
Miles, Alaska, Chip und Co. sind keine Überflieger, sie sind ganz normale Teenager mit ganz normalen Problemen, die in einem Internat zusammenfinden.
Sie sind unglaublich witzig und intelligent.
John Green hat mit Miles einen bodenständigen Charakter geschaffen, der weiß, dass er ein Außenseiter ist und sich damit abgefunden hat. Er ist zurückhaltend und anfangs ein eher stiller Beobachter - bis er mehr Zeit mit Chip und den anderen verbringt.
Alaska ist anders - Alaska ist laut, rebellisch und poetisch. Alaska strahlt etwas aus, was jeden anzieht und glücklich und ausgelassen sein lässt.
Während man bei Miles offensichtlich merkt, dass sein 'Außenseiter sein' ihn ein bisschen verletzlich gemacht hat, bemerkt man bei Alaska nur zwischendurch, dass sie etwas bedrückt und auch sie nicht nur ein positiver Mensch ist, sondern auch Narben mit sich herum trägt.

Schauplatz des Buches war das Internat Culver Creek. Durch seine leichte Beschreibung konnte ich mir den Ort sehr gut vorstellen, aber der Schauplatz gerät eher in den Hintergrund. Er ist für die Story aber auch nicht zwingend wichtig. Die Handlung ist das wichtigste - im ersten Teil, der sehr fesselnd und humorvoll ist, passiert eine Menge - der zweite Teil wird ein wenig nachdenklicher und schwerfälliger zu lesen.
Dennoch ist es ein wunderbares Buch über Freundschaft, das Verliebt sein und die Suche nach der Antwort auf die Frage: Wer bin ich?

Das Cover finde ich nicht sonderlich schön, hat zwar mit dem Roman zu tun, aber es haut mich nicht um - es passt zu dem 'TFIOS' Cover. Aber wie heißt es so schön:'never judge a book by it's cover'. Von daher ist das Äußere egal, weil der Inhalt bezaubernd ist.
John Green hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der berührt und nachdenklich macht. Der einen dabei hilft die Welt und seine Mitmenschen mit anderen Augen zu sehen.
Wem 'The fault in our stars' gefallen hat, sollte das Buch auch unbedingt lesen.






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