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Refugees welcome & Blogger für Flüchtlinge

Hallo ihr Lieben,

es gibt Themen in der Politik, die mich beschäftigen - zu denen ich mich aber nicht äußere.
Bei dem Thema 'Flüchtlinge' ist dies das Schlimmste was man machen kann. Auch, wenn viele es nun für eine Art 'Trend' halten, dass jeder seine Meinung sagt. Denen habe ich nur zu sagen:

Fresse! Das ist kein Trend, sondern Menschlichkeit! Jeder, der das Maul nicht aufbekommt lässt es stillschweigend geschehen. Diese Hetze geht uns alle an - und wie Dendemann so schön sagt:"Irgendwann wird jeder Nase klar, dass Demokratie immer Betaphase war….Erst wenn die Lage eskaliert, hat der Rest kapiert, dass blind, stumm und taub gar nix besser wird"


Und hier gilt es ganz klar - abgrenzen. Dem braunen Pack die Stirn bieten - keine Angst haben. Denn wir, die Entsetzten, sind weit mehr, als diese kleinen Spinner. Natürlich bekommt man Angst, wenn man sieht wie brutal diese Idioten vorgehen, aber das tun sie, weil sie dumm sind und Langeweile haben. Weil sie gar keine Ahnung haben, wie das mit dem Asylrecht überhaupt läuft und sie Angst um ihre 'imaginären' Arbeitsplätze haben. Es werden Sprüche wie: 'denkt an unsere Kinder und Obdachlosen' rausgehauen, aber glaubt ihr, auch nur einer von denen schert sich um die Erwähnten? Nein, wir sollen uns kümmern. Es wäre doch schon ein Anfang und Anflug von Menschlichkeit, wenn diese 'Flüchtlingsgegner' sich für die Armen im eigenen Land stark machen. Aber nichts da, auch wieder hohle Phrasen, weil man einfach gegen alles wettern muss. Alles ist scheiße und Ausländer ja sowieso ... argh! Veränderung, igitt! Bitte doch alles so wie 1930 ... Verpisst euch! Ihr seid dumm, nervig und für unser Land mit so einer Einstellung komplett nutzlos. Werdet erwachsen - gemeinsam statt einsam. In brauner Scheiße schwimmen macht auf Dauer nicht glücklich. Wie sagte Joko so schön: "Irgendwann schämt ihr euch ein Leben lang für diesen Sommer." Hoffentlich.

Ich weiß auch nicht, woher diese Vollpfosten Sätze wie 'sie leben im Luxus' nehmen. Ich weiß nicht, was an einer Zeltstadt oder Containern zum Wohnen Luxus ist - in aussortierten Kleidern fremder Leute herumlaufen - das schreien die Leute, die zu Stolz sind zur Tafel zu gehen! Wollt ihr mich verarschen?! Es muss schrecklich sein, aus Angst sein Land verlassen zu müssen oder fortgeschickt zu werden. Kilometer weit zu laufen und dann in einem Land anzukommen, in dem man keine Privatsphäre, keine Ruhe und keinen Besitz hat. Ich möchte nie in so eine Situation geraten. Und sollte das doch passieren, möchte ich offen empfangen werden.
Deshalb will ich mich in meiner Stadt stark machen und das solltet ihr auch. Informiert euch. Ihr müsst kein Geld spenden, schaut was noch an Sachspenden benötigt wird. Bei uns ist beispielsweise kein Bedarf mehr an Kleidung, dafür braucht man noch Fahrräder und freiwillige, die Deutschkurse anbieten wollen. Helfen kann so einfach sein.
Behandelt die Menschen so, wie ihr es in so einer Situation wünschen würdet.

Moin! Refugees welcome, aber sowas von!

Blogger für Flüchtlinge ist eine Initiative, die von Nico Lumma, Stevan Paul, Karla Paul und Paul Huizing ins Leben gerufen wurde. Vier Menschen, die nur helfen wollen. Auf ihrer Seite: www.blogger-fuer-fluechtlinge.de könnt ihr euch über ihr tolles Projekt informieren. Auch hier der Aufruf: Egal was ihr tut, aber helft. Sachspenden, Unterstützung, Geldspenden - what ever.
Durch Spenden sind schon unglaubliche 42.000 Euro zusammengekommen. Ich habe übrigens auch schon gespendet - Geld und meine Freizeit werde ich auch zur Unterstützung hergeben. Vielleicht lässt sich ja ein Projekt für Kinder starten.
Schaut nicht einfach nur zu oder weg - werdet zu Helfern für Menschen in Not.

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